Beauty · 20. Oktober 2020
Verpackung neu gedacht1
Verpackung ist in der Kosmetik eines der größten ungelösten Themen. Wir zeigen, welche Entscheidungen hinter unseren Flakons und Glas-Tiegeln stehen — und was wir noch nicht gelöst haben.
Die Kosmetikindustrie steht seit Jahren in der Kritik, und der Vorwurf ist berechtigt: Ein großer Teil der Verpackungen, die jedes Jahr in den Markt gehen, lässt sich nicht sauber recyceln. Mehrlagige Folien, eingefärbtes Plastik, fest verklebte Pumpköpfe — alles Konstruktionen, die optisch funktionieren, aber im Recyclingstrom verloren gehen.
Als wir COBH PRO entwickelt haben, war Verpackung deshalb kein nachgelagertes Thema, sondern Teil der Produktentwicklung von Tag eins.
Unsere Materialentscheidungen
- Glas, wo es Sinn ergibt. Unsere Tiegel sind aus Klarglas, ohne Färbung. Das hält den Recyclingstrom rein und lässt sich beliebig oft einschmelzen.
- Recyceltes Material, wo machbar. Bei Flakons setzen wir auf recyceltes Kunststoffmaterial, wo es technisch und qualitativ vertretbar ist.
- Keine eingefärbten Pumpen. Schwarz oder transluzent, sonst nichts. Bunte Pumpen sind Sortierprobleme.
Refill als Idee
Ein Refill-Modell beschäftigt uns. Die Idee: Du behältst den Flakon, wir füllen ihn nach. Kein Versand, kein Karton, keine zusätzliche Pumpe. Wir prüfen gerade, ob und wie sich das sinnvoll umsetzen lässt — mehr dazu, wenn wir mehr wissen.
Was wir noch nicht gelöst haben
Wir sind nicht perfekt. Etiketten lassen sich noch nicht komplett von der Flasche trennen, und es gibt eine Reihe von Punkten an unserer Verpackung, an denen wir weiter arbeiten. Wir veröffentlichen Schritte, wenn sie umgesetzt sind — nicht vorher.
Verfasst von COBH PRO.